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Stundenlohn je Arbeitgeber

Übersicht Arbeitgeber Stundenlohn 2026 im Ø.
Aktualisiert am 25.02.2026.

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Stundenlohn Arbeitgeber

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Stundenlohn (Brutto)
0,00 €
Mindestlohn Niveau
Hochgerechnetes Monatsgehalt
0,00 €
Geschätzt bei 40 Std. / Woche (Vollzeit)

Beliebte Arbeitgeber

Übersicht von 10 beliebten Arbeitgeber und deren ⌀ Stundenlohn (brutto):

ArbeitgeberStundenlohn
Rewe Stundenlohn14,00 € – 17,50 €
Kaufland Stundenlohn14,50 € – 18,50 €
DM Stundenlohn14,20 € – 17,50 €
Edeka Stundenlohn13,90 € – 17,50 €
Rossmann Stundenlohn14,00 € – 17,00 €
TVöD Stundenlohn15,00 € – 33,00 €
Penny Stundenlohn14,00 € – 17,50 €
Tedi Stundenlohn13,90 € – 15,00 €
DHL Stundenlohn15,20 € – 20,00 €
Netto Stundenlohn14,00 € – 17,50 €

Info Stundenlohn je Arbeitgeber

Stundenlohn nach Arbeitgeber 2026: Wer zahlt am besten?

Das Jahr 2026 stellt einen Wendepunkt in der deutschen Gehaltslandschaft dar. Getrieben von der Anhebung des gesetzlichen Mindestlohns auf 13,90 Euro brutto pro Stunde und einem chronischen Fachkräftemangel, verschieben sich die Gehaltsstrukturen über alle Branchen hinweg.

Wer heute einen Job sucht, hat eine nie dagewesene Verhandlungsmacht. Doch welche Unternehmen zahlen wirklich fair? Welcher Discounter bietet den besten Einstiegslohn? Und in welchen Branchen locken Gehälter von über 40 Euro pro Stunde? Unser großer Stundenlohn-Report 2026 deckt die Lohnstrukturen von 114 Top-Arbeitgebern auf.

Supermärkte & Discounter: Der Lohnkampf ums Personal

Im Lebensmitteleinzelhandel tobt ein starker Wettbewerb. Um Kassen- und Logistikpersonal zu binden, entkoppeln sich die großen Discounter zunehmend vom klassischen Flächentarifvertrag und rufen eigene, offensive Mindestlöhne aus.

Absolute Lohnführerschaft im Einstiegssegment beansprucht Aldi und die Schwarz-Gruppe: Bei beiden liegt der interne Mindesteinstiegslohn bei circa 15,00 Euro. Das zwingt die direkte Konkurrenz zum Handeln. Selbst Auszubildende starten bei den Discountern teils mit 1.250 Euro im ersten Lehrjahr.

Klassische Vollsortimenter wie Edeka und Rewe (oft inhabergeführt) sowie regionale Player wie Klaas und Kock (K+K) oder Wasgau orientieren sich flexibler am lokalen Markt. Einstiegsgehälter beginnen hier beim Mindestlohn, können für erfahrene Fachverkäufer aber bis zu 23,80 Euro (Wasgau) betragen.

Textil, Drogerien & Baumärkte: Eine gespaltene Welt

Im Kontrast zu den Supermärkten leidet der Mode- und Bekleidungshandel unter dem Druck des Online-Shoppings. Große Filialisten wie H&M, C&A, Zara oder Deichmann operieren mit sehr flachen Lohnkurven. Der Einstieg liegt hier fast ausnahmslos bei den gesetzlich vorgeschriebenen 13,90 Euro. Das Gleiche gilt für Non-Food-Discounter wie Action, Tedi oder Kik (Ausnahme: Thomas Philipps wirbt offensiv mit 15,29 Euro Einstiegslohn).

Drogerien und Baumärkte zahlen besser:

Unternehmen, bei denen Beratung und direkte Kundenähe im Fokus steht, entlohnen spürbar besser. Das Drogerie-Oligopol um dm, Rossmann und Müller zahlt fair und oft über Tarif (bei dm bis zu 17,50 Euro in der Basis). Noch lukrativer wird es bei Fachmärkten wie Hornbach, Bauhaus oder Hammer (Zuhause). Da hier echtes Fachwissen bei teuren Produkten gefragt ist, können Experten mit handwerklichem Hintergrund deutlich über 17,00 Euro bis 19,00 Euro pro Stunde erzielen.

Logistik & E-Commerce: Amazon setzt neue Standards

Die Logistikbranche ist 2026 der gefährlichste Konkurrent des stationären Einzelhandels im Kampf um ungelernte Arbeitskräfte. Der E-Commerce-Gigant Amazon hat eine tiefgreifende Gehaltsstrukturreform vollzogen: Ab September 2026 steigt der Einstiegslohn für Logistikmitarbeiter an allen deutschen Standorten auf mindestens 16,00 Euro brutto pro Stunde.

Auch bei der Deutschen Post / DHL stiegen die Gehälter nach harten ver.di-Tarifrunden an. Brief- und Paketzusteller starten hier bei soliden 15,20 Euro und können als erfahrene Kräfte bis zu 20,00 Euro erreichen. Wer heute als Arbeitgeber im Lagerbereich deutlich unter 15 Euro anbietet, hat auf dem Arbeitsmarkt weniger Chancen.

Pflege & Soziales: Die Zeitarbeit als Lohntreiber

Kaum eine Branche hat sich gehaltstechnisch so stark gewandelt wie das Gesundheitswesen. Der gesetzliche Pflegemindestlohn steigt 2026 in Stufen weiter an (bis zu 21,03 Euro für voll examinierte Pflegefachpersonen). Im öffentlichen Dienst (TVöD) reicht die Spanne von 15,00 Euro bis weit über 33,00 Euro.

Eine extreme Marktdynamik erzeugen aktuell spezialisierte Personaldienstleister (Leiharbeit). Unternehmen wie Avanti oder Renafan nutzen den Personalmangel der Kliniken aus und zahlen flexibel einsetzbaren Pflegefachkräften Stundenlöhne zwischen 25,00 Euro und über 35,00 Euro. Um die Abwanderung in die Leiharbeit zu stoppen, müssen feste Kliniken künftig massiv finanziell nachbessern.

Der Hochlohn-Sektor: Industrie, Chemie & IT

Die unangreifbaren Hochburgen der deutschen Gehaltslandschaft bleiben die von der IG Metall und IG BCE dominierten Konzerne. In der Automobilindustrie (Audi, BMW, Porsche, VW) sowie bei Industriegiganten wie Bosch oder Siemens startet ein angelernter Facharbeiter am Band selten unter 16,50 Euro. Hochspezialisierte Techniker kommen hier schnell über die 40-Euro-Marke.

Noch lukrativer wird es in der Chemie- und Pharmabranche (BASF, Bayer, BioNTech) sowie im Energiesektor (RWE, EnBW). Einstiegsgehälter beginnen hier im Schichtbetrieb oft bei 18,00 Euro bis 18,50 Euro. Abgerundet wird das Ganze durch globale IT- und Software-Konzerne wie SAP oder IBM, wo reine Stundenlöhne jenseits der 50,00 Euro eher die Regel sind.

Fazit: Das Ende des klassischen Niedriglohnsektors

Unsere Datenauswertung für 2026 zeigt unmissverständlich: Den klassischen „Billiglohn“ gibt es in Deutschland nicht mehr. Durch den Mindestlohn von 13,90 Euro entsteht ein gewaltiger Druck auf das Unternehmertum. Unternehmen in margenschwachen Sektoren (Systemgastronomie, Textil, Bäckereien) stehen enorm unter Druck, da sich der finanzielle Abstand zwischen einer ungelernten Aushilfe und einer dreijährig ausgebildeten Fachkraft (Lohnabstandsgebot) massiv verringert hat.

Wer als Arbeitgeber heute Top-Personal sucht, muss ungelernte Kräfte mit mindestens 14,50 Euro bis 15,00 Euro locken. Fachkräfte kennen ihren Marktwert und taxieren diesen 2026 souverän bei 18,00 Euro bis 22,00 Euro ein.

Fragen und Antworten

FAQ

Häufig gestellte Fragen zu Stundenlohn je Arbeitgeber.

Den höchsten Stundenlohn unter den Supermärkten zahlen aktuell Aldi und Lidl. Hier liegt der garantierte Mindest-Stundenlohn im Jahr 2026 bei 15,00 € bis 15,36 €. Erfahrene Fachkräfte können über 21,00 € pro Stunde erreichen.

Bei Amazon verdient man im Jahr 2026 als Logistikmitarbeiter einen Einstiegslohn von mindestens 16,00 € brutto pro Stunde, völlig unabhängig von Vorerfahrung oder einer abgeschlossenen Ausbildung. Mit zunehmender Betriebszugehörigkeit kann es 20,00 € pro Stunde ansteigen.

Ein Paket- oder Briefzusteller bei der Deutschen Post / DHL verdient aktuell einen Einstiegs-Stundenlohn von rund 15,20 €. Durch die starken Tarifverträge mit der Gewerkschaft ver.di steigt dieser Wert für erfahrene Zusteller und Mitarbeiter in komplexeren Logistikbereichen stufenweise auf bis zu 20,00 € pro Stunde an.

Im Jahr 2026 gilt für ungelernte Hilfskräfte ein Stundenlohn ab 15,00 bis 16,00 € als gut, da er spürbar über dem gesetzlichen Mindestlohn von 13,90 € liegt. Für Fachkräfte mit einer dreijährigen Berufsausbildung (z. B. im Einzelhandel oder Handwerk) beginnt ein guter Stundenlohn bei 18,00 bis 22,00 €. Hochspezialisierte Experten (etwa in der Industrie, Chemie oder IT) erzielen Top-Werte ab 25,00 € aufwärts.

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